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Tipps und Tricks zu Windows 8

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Windows 8: Pro und Kontra


Pro:

Viele Erweiterungen, die man sich für Windows 7 wünschen würde oder für die man bei Windows 7 Zusatzprogramme benötigen würde, sind in Windows 8 enthalten. Ausführliche Liste siehe hier. Z.B.:

  • ISOs laden: Viele Programmpakete werden mittlerweile im Internet als ISO-Images bereitgestellt. Viele Nutzer wollen diese ISO-Images gar nicht erst auf CD oder DVD brennen, sondern sie einfach als virtuelle CDs oder DVDs einbinden. Bei Windows 7 benötigt man dafür noch Zusatzprogramme - bei Windows 8 ist diese Funktion bereits im Betriebssystem integriert.
  • PDF-Reader integriert: Ein PDF-Reader zur Anzeige von PDF-Dateien ist in Windows 8 schon integriert. Bei Windows 7 muss erst ein zusätzlicher PDF-Reader installiert werden; z.B. "Adobe Reader" oder "Foxit PDF Reader".
  • Virenschutz: Der "Defender" wurde zum vollwertigen Virenscanner ausgebaut. Bei Windows 7 musste noch ein zusätzlicher Virenscanner installiert werden.

Kontra:

Windows 8 kann in drei Kategorien nicht überzeugen: Das Aussehen, die Benutzerfreundlichkeit und die Apps.

Das Aussehen:

  • Windows 8 sieht sehr "schlicht" aus.
  • Der Metro-Startbildschirm lässt sich nur in dunklen, matten Erdfarben variieren.
  • Keine bunten, fröhlichen Farben zu finden.
  • Die "Kacheln" gibt's nur in zwei langweiligen Standardgrößen
  • Die "Kacheln" sind nicht plastisch, sondern einfach nur "flach"
  • Die Piktogramme sind extrem abstrahiert.

Das ganze erinnert an Piktogramme auf Flughäfen, Bahnhöfen oder in Restaurants. Auch dort findet man einfach gehaltene Piktogramme; z.B. für Toiletten (für Herren, für Damen), Babywickelräume, Infostände, etc. Dort macht das auch Sinn. Denn meist sind auf jedem Flughafen die Piktogramme leicht unterschiedlich und sie sind für viele Menschen aus unterschiedlichen Ländern gedacht. Da ist das abstrahieren auf einfache, wiedererkennbare Symbole hilfreich.

Bei einem PC (Personal Computer) könnte das Aussehen aber viel bunter, lebensfroher sein. Andere Betriebssysteme machen es ebenfalls bunt: Android, MacOS, Ubuntu oder die Bedienoberflächen von Fernsehern mit Internet-Anschluss.

Und es gibt viele Anwender, die z.B. bei Windows 7 viel Zeit investieren um den Windows 7 Startbildschirm zu ändern (dort, wo sich die vier tanzenden Kugeln zur Windows Flagge vereinigen) oder den Windows-7-Startbutton zu verändern (die bunte Kugel unten links bei Windows 7). Oder sich einen automatisch wechselnden Bildschirm-Hintergrund einstellen. Das zeigt, dass doch viele Anwender, die tag-täglich mit "ihrem" PC umgehen müssen, gerne ihrem PC eine persönliche Note geben wollen. So, wie man sich die eigene Wohnung individuell einrichtet, den Vorgarten individuell bepflanzt - oder die Heckscheiben des eigenen Autos mit Gardinen verziert.

Das meiste davon ist bei Windows 8 nicht mehr möglich. Es wirkt sehr steril - wie in einem Flughafenwartebereich. Keine bunten Buttons mehr mit dreidimensional anmutenden Knöpfen.

Die Benutzerfreundlichkeit:

Die großen Kacheln sind auf die Touch-Oberfläche von Tablett-PCs optimiert: Groß und einfach mit den Fingern zu bedienen. Vorbei sind die Zeiten wo man aus zahlreichen Icons vom Desktop sein gewünschtes Programm sofort zur Verfügung hatte. Stattdessen: Häufiges scrollen in der Waagrechten. Kaum jemand an seinem PC Arbeitsplatz wird sich einen Touch-Screen wünschen, damit er genötigt wird die Hand von der Tastatur zu nehmen um mit ausgestrecktem Arm die Touch-Oberfläche des vor ihm stehenden Bildschirms zu bedienen. Auch bei Notebooks ist das sehr unpraktisch. Manche Notebooks sind kippelig und würden beim Berühren nach hinten wegkippen. Und auch die fettigen Fingertapser auf den Hochglanz-Bildschirmen sehen hässlich aus.

Die Apps:

Die Fokussierung von Microsoft auf die Apps bringt zwei Nachteile mit sich:

  • Die Apps sind nur im Vollbild-Modus lauffähig. Vorbei sind die Zeiten wo man in einem Fenster "arbeiten" konnte (z.B. eMail oder Textverarbeitung) und gleichzeitig ein weiteres Fenster "beobachten" konnte (eBay).
  • Die Apps sind nur über den Microsoft Marktplatz installierbar. Vorbei sind die Zeiten wo man zahlreiche kleine Tools aus dem Internet herunterladen und installieren konnte.
    • Microsoft hat die Kontrolle welche Apps angeboten und installiert werden können.
    • Und die Programmierer müssen sich an die Richtlinien von Microsoft halten, damit die Apps überhaupt im Microsoft Marktplatz erscheinen dürfen.