Windows 8 Futter


Tipps und Tricks zu Windows 8

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Windows To Go

Nachbetrachtung:

Windows 8 To Go belegt auf dem USB-Stick in der 32 Bit Version lediglich 5,7 Gb, in der 64 Bit Version 7,5 Gb. Eine Ruhezustandsdatei (hiberfil.sys) wird nicht angelegt. Eine Auslagerungsdatei (pagefile.sys) wird vom "Gast"-PC mitverwendet - falls sie dort vorhanden ist.

Windows To Go x86 auf 16 Gb USB-Stick
Windows To Go x86 auf 16 Gb USB-Stick
Windows To Go x64 auf 16 Gb USB-Stick
Windows To Go x64 auf 16 Gb USB-Stick

Beim erstmaligen booten muss noch der Installations-Key eingegeben werden (DNJXJ-7XBW8-2378T-X22TX-BKG7J). Anschließend erfolgt die Einrichtung des Benutzerkontos und einiger Grundeinstellungen. Insgesamt läuft der erste Bootvorgang deutlich langsamer ab, wie die nachfolgenden.

Beim späteren booten von anderen PCs wird lediglich die neue Hardware erkannt und soweit möglich die Treiber dafür installiert oder aus dem Internet nachgeladen.

Windows 8 To Go verändert keine Dateien der vorhanden Installationen am "Gast"-PC. Allerdings ist ein Zugriff auf die Dateien des "Gast"-PCs möglich. Ebenso der Zugriff auf zusätzliche USB-Sticks, Drucker, WebCams oder CD/DVD-Laufwerke.


  • Wenn man den USB-Stick im laufenden Betrieb von Windows 8 To Go abzieht - passiert "nichts". Windows To Go bleibt einfach stehen. Nach dem anstecken des USB-Sticks geht's einfach weiter. Praktisch, wenn man mal kurz vom PC weg muss: Einfach USB-Stick abziehen und schon ist der PC gesichert.

  • Die Auslagerungsdatei (pagefile.sys) sollte abgeschaltet werden. Ansonsten verwendet Windows 8 To Go eine Auslagerungsdatei des "Gast"-PCs mit - falls vorhanden. Damit werden dann doch Daten auf dem "Gast"-PC verändert. Hat Windows To Go keinen Zugriff auf eine Festplatten-Partition (z.B. auf "Linux"-PCs), dann wird die Auslagerungsdatei auf dem USB-Stick angelegt. Diese unnötigen Schreibzugriffe verringern dann die Lebensdauer des USB-Sticks.

  • Der Dienst "Superfetch" sollte deaktiviert werden. Damit cached Windows Anwendungsdateien im RAM. Diese Funktion ist bei einem schnellen USB-Stick aber unnötig.

  • Der Dienst "Defragmentierung" sollte ebenfalls deaktiviert werden. Er macht auf USB-Sticks keinen Sinn (sondern nur auf Festplatten) weil alle Zugriffe gleich schnell sind und weil unnötige Schreibzugriffe die Lebensdauer des USB-Sticks verringern.

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